- Goldschmieden zeigt: Das schönste Schmuckstück ist das, welches Du mit Deinen eigenen Händen formst und das eine ganz eigene Geschichte erzählt.
- Die Schritte sind unter anderem: Maßnehmen, Sägen, Löten und Hämmern, um aus einem Silberdraht ein langlebiges Unikat aus 925er Sterlingsilber zu erschaffen.
- Die Werkstatt ist kein lauter, steriler Raum. Die Ringe entstehen in gemütlicher Wohnzimmer-Atmosphäre bei Kaffee oder Tee und in ganz kleinen Gruppen.
- Besuche Cotton & Silver und schmiede Deinen eigenen Silberring in Berlin – oder entdecke einen von 18 weiteren Goldschmiedekursen in Deiner Nähe.
Hast Du Dich schon einmal gefragt, wie aus einem einfachen Stück Metall ein funkelndes Schmuckstück wird, das eine ganz eigene Geschichte erzählt? Ich bin der festen Überzeugung: Das schönste Schmuckstück ist das, welches Du mit Deinen eigenen Händen formst.
Ich lade Dich ein in die wundervolle Welt des Goldschmiedens – und das in einer ganz besonderen Atmosphäre. Bei mir entstehen die Ringe nämlich nicht in einer lauten, sterilen Werkstatt, sondern mitten in meinem gemütlichen Wohnzimmer in Berlin. Schnapp Dir Deine Lieblingsmenschen, verbringt eine tolle, kreative Zeit zusammen, quatscht, lacht und geht am Ende mit einem hochwertigen, selbstgemachten Unikat nach Hause. Sei Goldschmied für einen Tag und erlebe, wie aus einer Idee ein bleibendes Erinnerungsstück wird.
1. Wie schmiedet man einen Silberring? Eine kleine Materialkunde
Silber ist ein faszinierendes Edelmetall – es ist weich genug, um es kunstvoll zu verformen, aber robust genug, um Dich ein Leben lang zu begleiten. In meinem Workshop arbeiten wir mit echtem 925er Sterlingsilber. Das bedeutet, dass 925 von 1000 Anteilen reines Silber sind. Der Rest ist Kupfer, um das Material härter und widerstandsfähiger zu machen. Du nimmst also ein wirklich wertvolles und langlebiges Material mit nach Hause. Das Besondere an Silber ist sein ganz eigener Rhythmus. Wenn wir das Silber bearbeiten und hämmern, wird es mit der Zeit hart und spröde. Damit es nicht reißt, müssen wir es zwischendurch mit der Flamme erhitzen, bis es hellrot leuchtet und sich wieder „entspannt“. Sobald es wieder weich ist, lässt es sich wunderbar weiterformen. Dieses Wechselspiel aus kraftvollem Arbeiten und sanftem Erhitzen ist wie eine kleine, aktive Meditation, man vergisst den Alltag um sich herum komplett.
2. Schritt für Schritt: So kannst Du Deinen Silberring schmieden
In meinem Kurs bei Cotton & Silver führe ich Dich Schritt für Schritt durch den gesamten Prozess. Du brauchst absolut keine Vorkenntnisse – nur Lust auf echtes Handwerk und eine gute Zeit.
1. Vorbereitung & Maßnehmen
Zuerst bestimmen wir Deine Ringgröße. Dann schneiden wir ein passendes Stück Silberdraht ab. Den Silberdraht gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen.
2. Biegen & Sägen
Mit einer speziellen Goldschmiedesäge bringst Du das Silber auf die exakte Länge. Danach biegen wir den Draht mit einer Zange zu einem Ring. Die Enden müssen dabei perfekt aufeinanderpassen – hier merkst Du das erste Mal, wie wunderbar präzise dieses Handwerk ist.
3. Das Löten
Jetzt wird es spannend! Damit der Ring geschlossen bleibt, bringen wir an der Fuge (“Lotnaht”) etwas Silberlot auf und bringen es mit der Flamme zum Fließen.
4. Formen & Hämmern
Jetzt kommt der Hammer zum Einsatz. Auf dem sogenannten Riegel (einem konischen Stahlstab) schlagen wir den Ring perfekt rund. Hier entscheidest Du im späteren Verlauf auch über den Look: Möchtest Du den Ring lieber klassisch glatt oder verpasst Du ihm eine rustikale, lebendige Hammerschlag-Optik?
5. Das Finish
Zum Schluss wird gefeilt, geschmirgelt und poliert, bis Dein Ring genau so glänzt, wie Du es Dir wünschst.










